Sich selbst motivieren oder die Kunst der Selbstmotivation

Sich selbst motivieren zu können ist eine „Kunst„. Es gibt gewisse Leute, welche scheinbar ein natürliches Talent dafür haben.

Jedoch …

… sich selbst zu motivieren ist für viele Menschen eine große Herausforderung.

sich selbst motivieren

Die meisten schieben unangenehme Pflichten und Aufgaben lieber vor sich her, bis der Zeitdruck zu groß geworden ist. Dabei ist es nicht schwierig, sich selbst zu motivieren und damit mehr Zeit für sich und zudem auch ein besseres Gefühl zu haben.

Ob es um die Motivation auf der Arbeit, für mehr Sport, eine Gewichtsabnahme oder die Pflichten im Haushalt geht – die folgenden 5 Strategien helfen dir, wie du dir selbst den nötigen Antrieb geben kannst und über dich selbst hinauswächst.

 

1. Bleibe bei der Sache

Oft sind wir nicht ganz bei der Sache und träumen uns mehr durch den Tag als ihn bewusst zu erleben.

Während wir halbherzig arbeiten, sind wir gedanklich schon in der Mittagspause.

Die Arbeit im Computer weicht immer wieder den Neuigkeiten in den sozialen Netzwerken.

Oder der Fernseher scheint viel interessanter als die liegen gebliebene Bügelwäsche zu sein.

Wenn wir unsere Pflichten immer weiter verschieben oder ständig unterbrechen, dauern sie nicht nur länger, sondern fühlen sich auch deutlich unangenehmer an.

Nimm dir mindestens einmal am Tag vor, eine lästige Pflicht ehrgeizig und zügig durchzuziehen.

Erlaube dir keine Ablenkung und denke erst dann an die Pause, wenn die Arbeit erledigt ist.

Wenn du so bei der Sache bleibst, bringst du die unangenehme Aufgabe schneller hinter dich und du kannst deine freie Zeit ohne schlechtes Gewissen genießen.

Je öfter du deine Arbeit auf dieser Art und Weise bewältigst, desto routinierter wirst du dabei. Nach einiger Zeit wird es dich keine Überwindung mehr kosten und die Motivation wird zur Gewohnheit.

 

2. Beende den inneren Kampf

Wenn du einen Berg Arbeit vor dir hast, ist die Versuchung umso größer, ihm den Rücken zu kehren und spaßigere Dinge zu tun.

Die Arbeit wird unendlich schwieriger, langweiliger und kraftraubender, wenn du dir selbst dabei erzählst, wie wenig Lust du gerade darauf hast.

Unser Verstand ist darauf programmiert, alles um uns herum zu kommentieren und zu bewerten.

So hat es sich bei den meisten etabliert, dass sie während der Arbeit permanent daran denken, wie viele schönere und wichtigere Dinge es genau jetzt gäbe und wie ungerne du diese Arbeit erledigst.

Beende diesen inneren Monolog, indem du deinen Verstand ins Hier und Jetzt zurückholst.

Dein Verstand ist sehr lernfähig und wird schnell begreifen, dass die Arbeit deutlich leichter von der Hand geht, wenn du sie konzentriert und zügig erledigst, ohne in Gedanken mit dir zu ringen.

Die Schattenseite dieses inneren Kampfes ist nämlich, dass er auch in der Freizeit nicht aufhört.

Gerade bei Hausarbeiten findet der Kopf während der Aufgaben tausend schönere Dinge, die du jetzt tun könntest.

Wenn du schließlich deine Freizeit genießen willst, kommen die gesammelten „Ich müsste/sollte/könnte eigentlich …“ hoch, sodass du auch die vorher ersehnte Ruhe nicht genießen kannst.

Höre auf, zu kämpfen und nutze die Energie für eine Aufgabe nach der anderen.

Auch hierbei gilt: Je öfter du es schaffst, dieses innere Ringen abzustellen, desto leichter wird es dir mit jedem weiteren Mal fallen.

 

3. Halte dir deine Ziele vor Augen

Die Motivation lässt am schnellsten nach, wenn wir das Gefühl haben, nicht vorwärts zu kommen.

Erinnere dich deshalb immer wieder an das große Gesamtziel und blicke hin und wieder zurück, um deine bisherigen Erfolge zu sehen.

Das Ziel kann zum Beispiel eine berufliche Verbesserung, eine Gewichtsabnahme oder gesteigertes Selbstvertrauen sein.

Gerade bei Zielen der Persönlichkeitsentwicklung ist es hilfreich, gelegentlich auf den Ausgangspunkt zurückzuschauen und das Ziel im Auge zu behalten.

Auch wenn du diese Woche nur 1 Kilo abgenommen hast, sind es in den letzten Wochen und Monate vielleicht schon eine beachtliche Menge und das Endziel rückt stetig näher.

Vielleicht hast du bereits eine berufliche Weiterbildung in Angriff genommen.

Schaue zurück, wie deine Chancen auf beruflichen Aufstieg vor diesem Kurs standen und rufe dir in Erinnerung, wie lohnenswert die Weiterbildung nach Erreichen deines Ziels sein wird.

Erinnere dich stets, wofür du deine Energie einsetzt und stelle dir lebhaft vor, wie gut sich das Erreichen des Ziels anfühlen wird.

Gerade die Rückschau auf deinen eigenen Weg ermöglicht dir einen Vergleich mit dir selbst und nicht mit anderen.

Bleibe bei deinen Zielen, deinem Weg dorthin und deinen Erfolgen.

Es wird immer jemanden geben, der ähnliche Ziele schneller, aber auch jemanden der sie langsamer erreicht.

Damit du motiviert bleibst, solltest nur du dein eigener Maßstab sein.

 

4. Entdecke deinen Mut

Überwinde immer wieder deine eigenen Grenzen und entdecke, welche unbekannten Kräfte in dir schlummern.

Aus Angst und Bequemlichkeit bleiben wir zu oft in unserer Komfortzone und ersticken damit die Motivation im Keim.

Du kannst mit einfachen Kleinigkeiten anfangen und dich langsam deinen größeren Ängsten annähern. Du wirst schnell merken, dass du mit jeder überwundenen Hürde besser darin wirst.

Die Motivation, sich noch mehr zu überwinden, wird dabei automatisch steigen, bis du schließlich regelrecht nach inneren Mauern suchst, die du noch durchbrechen kannst.

Wenn dir für den ersten Schritt noch ein wenig Motivation fehlt, höre auf darüber nachzudenken.

Verhalte dich einfach, als hättest du die Motivation, ohne im Vorfeld danach zu suchen.

Der Körper und der Kopf arbeiten sehr eng zusammen und spiegeln jeweils die Botschaften, die der andere sendet.

Wenn dein Verhalten motiviert und ehrgeizig ist, wird dein Verstand automatisch nach kurzer Zeit nachziehen und deine Gefühls- und Gedankenwelt entsprechend anpassen.

 

5. Keine Angst vor dem Scheitern

Egal ob es sich um tägliche Hausarbeiten oder wirklich große Aufgaben und Ziele handelt – wenn du dabei bist, mehr Motivation zu erschaffen, lasse dich nicht von Rückschlägen entmutigen.

Jeder Mensch ist schon einmal gescheitert und beinahe alle berichten, dass sie dadurch nur stärker geworden sind.

Aus Fehlern können wir lernen, also dürfen und müssen wir auch Rückschläge erleiden.

Wenn du es nicht schaffst, dich zu motivieren, gib nicht auf.

Nutze dieses Scheitern, um es zu erforschen.

Finde heraus, an welchem Punkt es gekippt ist und was du beim nächsten Mal besser machen kannst.

So wirst du mit der Zeit immer besser und lernst dich selbst von allen Seiten sehr gut kennen.

So werden Probleme zu Aufgaben und Aufgaben zu echten Wachstumschancen.

 

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(Diesen Tipp kannst du gleich umsetzen!)

  • Nimm dir mindestens einmal am Tag vor, eine lästige Pflicht ehrgeizig und zügig durchzuziehen.
  • Erlaube dir keine Ablenkung und denke erst dann an die Pause, wenn die Arbeit erledigt ist.
  • Wenn du so bei der Sache bleibst, bringst du die unangenehme Aufgabe schneller hinter dich und du kannst deine freie Zeit ohne schlechtes Gewissen genießen.

 

Photo: © stockpics

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