3 einfache Tipps wie du dein Selbstbewusstsein steigern kannst

Wie du dein Selbstbewusstsein steigern kannst.

Es scheint Menschen zu geben, die von Natur aus mit einem großen Selbstbewusstsein gesegnet sind. Sie können sich in schwierigen Situationen behaupten, lassen sich kaum aus der Ruhe bringen und wissen genau, was sie wollen.

Aber was kannst du machen, wenn du zum schüchternen Teil der Bevölkerung gehörst?

Selbstbewusstsein steigern

Die gute Nachricht ist, dass wir tatsächlich durch eigenes Engagement mehr Selbstbewusstsein erlangen können.

Die folgenden Punkte sollen dir helfen, die Entstehung von mangelndem Selbstbewusstsein zu verstehen und in ein mutigeres, selbstbestimmtes Leben aufzubrechen.

 

Was ist Selbstbewusstsein?

Selbstbewusstsein besteht aus zwei Teilen, die in der Umgangssprache fälschlicherweise gleichgesetzt werden:

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Das Selbstbewusstsein beschreibt, inwiefern wir uns unseres Selbst wirklich bewusst sind. Im Alltag richten wir uns so häufig nach den Bedürfnissen anderer Menschen und sind durch Termine und feste Tagesabläufe fremdbestimmt.

Ein erster Schritt zu mehr Selbstbewusstsein ist also, sich wieder bewusst zu werden, was die eigenen Wünsche, Träume, Fähigkeiten und Grenzen sind.

 

Auch wenn viele diesen Gedanken nicht mögen, aber zu dieser Erkenntnis gelangt man nur, indem man Zeit allein mit sich selbst verbringt.

Wenn dir schon der bloße Gedanke ans Alleinsein Bauchschmerzen verursacht, ist dies ein wichtiger Hinweis.

Selbstbewusste Menschen verbringen gerne und regelmäßig Zeit alleine, um wieder zu sich selbst zu finden.

Wer mit sich nicht alleine sein kann, sollte sich also zunächst fragen, wieso die Beziehung zum eigenen Ich in dem Punkt gestört ist.

Wer bei dieser Suche auf schmerzhafte Erinnerungen trifft, sollte sich bei einem Therapeuten professionelle Unterstützung auf diesem Weg suchen.

Was ist Selbstvertrauen?

Der zweite Teil ist das Selbstvertrauen, also die Frage, inwiefern wir uns selbst eigentlich vertrauen.

Auf den ersten Blick mag man denken „Natürlich vertraue ich mir, ich weiß doch, was ich mache.“

Wenn man aber ein wenig tiefer schaut, zeigt sich oft, wie gering das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist. Dieses Misstrauen entsteht, wenn wir unseren eigenen Willen nicht im Griff haben.

Wenn wir zum Beispiel ungeliebte Aufgaben, unbezahlte Rechnungen oder alte Vorsätze immer vor uns herschieben, entsteht ein innerer Kampf zwischen „Ich sollte eigentlich …“ und „Ich will aber nicht …“.

Daraus entsteht oft das Gefühl, dass der eigene Wille sich der bewussten Kontrolle entzieht und ständig hin- und herschwankt.

Wenn du anfängst, die liegen gebliebenen Dinge sofort anzugehen und die Diskussion nicht länger zuzulassen, eroberst du dir deinen Willen zurück.

 

Das Ausmaß unseres Selbstvertrauens zeigt auch, inwiefern unsere Seele und unser Herz unseren Entscheidungen vertrauen.

Wenn wir ständig Dinge tun, die uns selbst schaden und unserem Bauchgefühl zuwider laufen, sinkt das Selbstvertrauen. In der heutigen Gesellschaft sehen viele ein klares „Nein“ schon als unhöflich an, weswegen wir erst wieder lernen müssen, unsere inneren Grenzen ernst zu nehmen und dafür einzustehen.

Dabei kann zum Beispiel ein Kurs in den auf Selbsterkenntnis ausgelegten Kampfsportarten wie Aikido, Kung Fu oder Wing Tsun helfen. Dort wird den Schülern beigebracht, die eigenen Grenzen erst einmal wahrzunehmen und sich selbst zu erlauben, sie zu verteidigen.

 

Die Steigerung des Selbstbewusstseins ist also immer mit einer Reise zu sich selbst verbunden und kann in manchen Fällen erst einmal schmerzhaft sein.

Das Ziel, ein selbstbestimmtes, mutiges Leben in Vertrauen zu sich selbst leben zu können, ist es aber in jedem Fall wert.

Folgende 3 Tipps können dir schon jetzt helfen, im Alltag mehr Selbstbewusstsein zu zeigen:

 

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  1. Die Körperhaltung

Unsere emotionale Verfassung wie Trauer, Wut oder Angst spiegelt sich auch in unserer Körperhaltung wieder.

Diesen Effekt können wir uns zunutze machen und ihn sozusagen umkehren.

Wenn der Körper eine aufrechte, starke Haltung einnimmt, passt sich auch die Gefühlswelt nach einer Zeit an.

Das Gehirn nimmt die körperliche Ebene wahr und sendet nach einer Zeit entsprechende Botenstoffe, die für ein aufrechtes, starkes Gefühl sorgen.

Probiere es aus und richte dich auf. Du musst nicht stolzieren, aber straffe die Schultern und hebe den Kopf.

Wie fühlt es sich an, auf die Art und Weise einen gewissen Raum für sich einzunehmen und Präsenz zu zeigen?

 

  1. Kultiviere Mut

Selbstbewusste Menschen haben nicht weniger Ängste, aber sie stellen sich ihnen.

Wenn du Angst vor Spinnen hast, überwinde dich und bringe das nächste Mal die kleinen Besucher mit einem Glas nach draußen.

Wenn du dich selten traust, vor anderen zu sprechen, überwinde dich und probiere es immer wieder.

Wichtig ist dabei, dass du bei einem Scheitern nicht aufgibst, sondern dich für deinen Mut lobst.

So wird nicht nur der Mut schrittweise gesteigert, sondern auch die Erkenntnis, dass die meisten Ängste sich in Luft auflösen, wenn wir ihnen direkt ins Gesicht schauen.

Achte dabei auch immer darauf, dass du kleine Schritte hin zum Ziel machst. Lobe und belohne dich für jedes erreichte (noch so kleine) Zwischenziel.

 

  1. Treibe Sport

Sport ist das einfachste und gesündeste Mittel, um Ängste und Stress abzubauen, das eigene Körpergefühl zu verbessern und das Selbstbewusstsein zu steigern.

Suche dir eine Sportart, die dir liegt und die du mit Freude regelmäßig machen kannst.

Wenn du es hasst, joggen zu gehen, ist vielleicht Tanz, Wandern, Kampfsport oder Fußball besser geeignet?

Oder gehe einfach raus in die Natur und spazieren!

 

Photo: leungchopan

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