10 Gründe um aufzugeben

Zehn Gründe um aufzugeben – erfahre hier, warum Leute immer wieder scheitern in ihrem Leben.

10 Gründe um aufzugeben

Wenn ich ein neues Projekt starte – egal ob privat oder beruflich – dann schleichen sich ab und zu negative Gedanken ein.
Gedanken daran, ob das Projekt wohl erfolgreich sein wird und ob ich alles richtig mache.
Leider kann man solche Gedanken nicht einfach abstellen.
Man kann lernen damit umzugehen – aber das ist ein anderes Thema.
Es gibt viele Gründe, wieso man aufgeben kann.
Du kennst sicher das eine oder andere hier beschriebene Phänomen.

10 Gründe um aufzugeben

1. Ausreden

Nehmen wir einmal an, ich hätte das Projekt “mehr Sport treiben”.
Nach den ersten Wochen voller Euphorie beginnt langsam – oft unmerklich – die Motivation zu bröckeln.
Plötzlich wird ein Meeting wichtiger als das Training. Ein anderes Mal ist man einfach zu müde.
Ehe man sich versieht, ist die Woche ohne Sport vorübergegangen.

 

2. Selbstzweifel

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die nie an sich zweifeln.
Die meisten zweifeln mehr oder wenig oft an sich selber. Besonders dann, wenn sie sich auf etwas gänzlich Neues und Unbekanntes einlassen.
Am besten ist es, sich solche negativen Gedanken bewusst zu machen und Pro und Contra abzuwägen.
Dies beseitigt zwar die Selbstzweifel nicht, aber sie überwältigen uns dann auch nicht mehr.
Sie machen uns nicht mehr handlungsunfähig.

 

3. Die Angst vor dem Scheitern

Oh ja, das ist weit verbreitet. Natürlich ist es zu Beginn eines Projektes schwierig vorauszusagen, ob es gelingt.
Und es ist tatsächlich so, dass viele Start-ups letztlich scheitern.
Da hilft es, den Blickwinkel ein wenig zu ändern.
Mit der Unsicherheit muss man leben. Es hilft wenn man ein Scheitern nicht als persönliche Niederlage anschaut, sondern vielmehr als eine Erkenntnis, wie man es nicht mehr machen sollte.

 

4. Aufschieberitis

“Verschiebe nicht auf Morgen, was du heute kannst besorgen.”
Ein allseits bekanntes Sprichwort. Natürlich ist es nichts Schlimmes, eine kleine Aufgabe auf den anderen Tag zu verschieben. Wir setzen aber ein falsches Signal und wenn es zur Gewohnheit wird, unangenehme Dinge aufzuschieben, haben wir schon verloren.

 

5. Es allen Leuten recht machen

Damit tun sich vor allem Menschen schwer, die nicht gerne streiten. Sie wünschen sich ein angenehmes, friedliches und freundliches Klima in ihrer Umgebung.
Der entscheidende Punkt ist jedoch: Menschen sind sehr verschieden. Sie reagieren unterschiedlich auf einen.
Nehmen wir als Beispiel dieses Blog hier. Natürlich hoffe ich, dass es möglichst vielen Leuten gefällt, was sie hier lesen. Aber ich weiß auch, dass es andere gibt, welche es kompletten Blödsinn finden.
Soll ich deswegen aufhören? Natürlich nicht! Wem es nicht passt, kann die Seite ja einfach schließen (oben rechts das x klicken ;))!

 

6. Die Angst vor dem Erfolg

Auch das gibt es und es ist vor allem unter schon Erfolgreichen verbreitet.
Je höher man steigt, desto tiefer kann man fallen.
Auf dem Weg nach oben oder zum großen Erfolg hat man nicht nur Freunde, sondern auch viele Neider. Diese warten wie Hyänen nur darauf, dass man Fehler macht, um dann über einen herzufallen.
Die Luft wird dünn da oben und man wird auch einsamer.
Es ist manchmal härter, an der Spitze zu bleiben, als dorthin zu kommen.
Die Zukunft ist ungewiss, zu unsicher, zu gefährlich.
Man möchte zwar erfolgreich sein – ein Buch schreiben, ein Internet Business gründen oder was auch immer – aber man getraut sich nicht, den ersten Schritt zu machen.

7. Negatives Denken

In der Kognitiven Psychologie unterscheidet man 6 Arten des negativen Denkens. Diese sind für viele emotionale Probleme wie Angst, Depressionen und Schuldgefühle verantwortlich.
Diese Gedanken widersprechen jeglicher Vernunft und sind irrational.
Diese 6 Arten sind:
• Alles oder nichts Denken
• Übertriebene Verallgemeinerung
• eingeengte Wahrnehmung
• Leugnung des Positiven
• Übertreibung von Fehlern
• Mit zweierlei Maß messen
Wer mehr darüber erfahren möchte, dem empfehle ich diesen Artikel:
http://www.psychotipps.com/negatives-denken.html

 

8. Negative Selbstgespräche

Wir haben einen Kritiker in unserem Kopf, der ständig zu uns spricht. Manchmal nehmen wir ihn gar nicht richtig wahr und er (oder sie) quasselt uns voll.
“Du kannst das nicht!”
“Das schaffst Du nie!”
“Der andere macht dich wieder mal runter!”

Dieser Kritiker entsteht vor allem in unserer Kindheit, wenn uns Erwachsene und später auch Gleichaltrige immer wieder sagen:
“Das darfst Du nicht!”
“Mach dies oder jenes nicht!”
“Das tut man nicht!”
“Du taugst zu nichts!”

Dabei werden wir ständig auf unserer Fehler und Unzulänglichkeiten aufmerksam gemacht. Solange bis unser Hirn selber so zu uns spricht.

Um den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen, müssen wir uns dessen bewusst werden. Danach können wir klar und deutlich „Stop“ zu unserem Kritiker sagen. Wenn wir das immer wieder machen, werden wir mit der Zeit nicht mehr so abhängig von ihm sein.

 

9. Anderen die Schuld geben

Anderen die Schuld zu geben ist einfach und lenkt von den eigenen Unzulänglichkeiten ab. Selber hinzustehen, selber kritisch über das eigene Verhalten nachzudenken, erfordert Mut. Sich und anderen einzugestehen, dass man im Fehler ist, braucht Überwindung und ein hohes Maß an Reflexion.
Da ist es viel einfacher, das Scheitern irgendwem oder irgendeinem Umstand in die Schuhe zu schieben.

 

10. Negative Menschen um sich haben

“Zeige mir die 5 Menschen, mit denen du am meisten Kontakt hast und ich sage dir, wer du bist.”
Negativ gestrickte Menschen rauben einem Energie. Sie haben die “Gabe”, ein Gespräch immer in ihre Richtung zu lenken. Sie demotivieren, sie lösen negative Emotionen aus und können uns am Fortkommen hindern.
Klar, manchmal gibt es Situationen, wo man helfen möchte. Das große Problem bei solchen Leuten ist jedoch, dass sie sich gar nicht helfen lassen wollen.
Sie wollen einfach ihren emotionalen Müll abladen und danach genauso weiterleben.
Solche Menschen sollte man meiden oder wenn das nicht möglich ist, zumindest auf Distanz gehen.
Sie werden Dich niemals unterstützen auf Deinem Weg. Sie sind zu sehr mit sich beschäftigt.

Photo: Sensay

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