Gewohnheiten die Dein Leben verändern

Lara weiß, was sie will: Ihre Wohnung ist in neutralem Schwarz-weiß gehalten, damit stets Raum für gelegentliche Farbakzente ist, wenn ihr der Sinn danach steht. Sie gehört zu den Frauen, die sich regelmäßig Zeit für Sport nehmen, denn ihr Äußeres ist ihr wichtig. Lara ist erfolgreich im Beruf und dabei bodenständig und sympathisch geblieben. Sie ist beliebt, und alles scheint ihr mit Leichtigkeit von der Hand zu gehen.

Gewohnheiten die dein Leben verändern

Wie macht sie das nur, fragst Du Dich zähneknirschend. Du wünschst Dir, dass etwas von dieser Leichtigkeit auf Dich abfärbt. Du möchtest endlich auch so ein schickes Auto haben wie Dein bester Freund, so interessante Aufträge wie Deine Teamkollegin und eine gute Figur wie eben Lara.

Du willst, dass die Dinge, die Du anpackst, gelingen. Dass Du Dich gut fühlst, anstatt Dich mit Rückschlägen und Selbstzweifeln herumzuschlagen.

Du suchst nach Gewohnheiten die Dein Leben verändern.

 

Große Projekte – kleine Abenteuer

Zum Jahreswechsel, an Geburtstagen oder nach dem Urlaub soll alles besser werden. Vielleicht entrümpelst Du Deinen Keller, stellst Dir einen neuen Trainingsplan zusammen (oder lässt das Deinen Trainer im Fitnessstudio tun) und suchst im Internet nach einer Fortbildung, die Deiner Karriere einen neuen Kick gibt.

Alles gute Vorhaben – verfolge sie unbedingt, wenn sie Dich Deinen konkreten Zielen näherbringen.

Doch von solchen Großprojekten soll hier nicht die Rede sein. Hier geht es um Gewohnheiten die Dein Leben verändern, weil sie Dich gesünder, wacher, offener und empfindsamer für Deine Umgebung und für Deine eigenen Bedürfnisse werden lassen.

Um kleine, tägliche Abenteuer, die Spaß machen, manchmal etwas Überwindung kosten, aber auch jede Menge kreative Energie freisetzen. Die Erfrischung für Körper, Geist und Seele bedeuten.

Gewohnheiten die Dein Leben verändern, müssen

  • überall und jederzeit umsetzbar sein
  • alltagstauglich sein
  • neue Erfahrungen und Erfolgserlebnisse bringen.

Alles, was Du tun musst: Versprich Dir selbst, durchzuhalten. Mindestens drei Wochen, besser noch zwei Monate. Bis dahin ist aus der täglichen Übung eine Gewohnheit geworden, die im Gehirn verankert ist und Dich trägt.

Der amerikanische Pädagoge und Politiker Horace Mann hat das vor über 150 Jahren so formuliert:

„Die Gewohnheit ist ein Seil. Wir weben jeden Tag einen Faden, und schließlich können wir es nicht mehr zerreißen“.

 

Gewohnheiten die Dein Leben verändern: Geh nach draußen!

Die erste der Gewohnheiten die Dein Leben verändern: Bewege Dich jeden Tag 15 Minuten an der frischen Luft.

  • Dreh eine Runde durch den Park in der Mittagspause.
  • Mache eine Besorgung zu Fuß.
  • Triff Dich mit dem Bekannten auf einen Spaziergang statt in der Kneipe (dorthin könnt ihr später immer noch gehen).

Wenn Du einen Hund hast, tust Du das ohnehin schon. Selbstverständlich zählen Radfahren, Schwimmen, Joggen und Wandern auch dazu, und natürlich darfst Du gerne länger unterwegs sein. Wichtig ist hier aber das „täglich“.

Eine Viertelstunde Zeit kannst Du immer erübrigen. Nimm sie Dir. In diesen 15 Minuten bewegst Du Dich, bringst Dein Herz-Kreislauf-System in Schwung, reicherst Vitamin D an, lässt Deine Augen in die Ferne schweifen, bekommst einen klaren Kopf und tust eine Menge für Deinen Körper .

Gut möglich, dass Du in dieser Zeit auch einen neuen Blickwinkel für ein Problem entdeckst.

 

Sei neugierig!

Die zweite der Gewohnheiten die Dein Leben verändern: Lass jeden Tag etwas Neues in Dein Leben! Damit sind keine Shopping-Touren gemeint, nicht einmal Materielles. Mach neue Erfahrungen, und wenn sie noch so klein sind:

  • Lern etwas dazu. Schlag ein unbekanntes Wort nach, google es! Lies einen Artikel in der Zeitung, den Du normalerweise überblätterst.
  • Nimm einen anderen Weg zur Arbeit, eine Parallelstraße oder auch nur die andere Straßenseite mit ihren Schaufenstern.
  • Reagiere anders auf die ewig gleichen Sprüche des nervigen Kollegen. Oder versuche zu erspüren, was er damit eigentlich sagen will. Antworte da, wo Du sonst eher weghörst.
  • Rosenkohl schmeckt Dir nicht? Wann hast Du ihn das letzte Mal gegessen? Du wolltest schon immer wissen, wie diese exotische Frucht da schmeckt? Probiere sie! Koch endlich eines von diesen Rezepten, die Du seit langem sammelst!
  • Hör mal in einen anderen Radiosender rein.
  • Du kaufst sonst immer Rosen? Wie wär’s heute mit Nelken?
  • Und wenn Du das nächste mal Kleidung shoppen gehst: Schlüpf in etwas hinein, das Du niemals tragen würdest, nur mal so. Betrachte Dich im Spiegel. Wie fühlst Du Dich?„Unser Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung wechseln kann“, wusste schon der französische Schriftsteller Francis Picabia. Merkst Du, worum es geht?

Weg damit!

Die dritte der Gewohnheiten die Dein Leben verändern: Lass jeden Tag etwas los!

Die Konsumgesellschaft verleitet dazu, Dinge anzuhäufen. Dazu kommen Fehlkäufe, ungeliebte Geschenke, nicht mehr getragene Kleidung und Gegenstände mit schlechtem Karma. Mach Dir klar, was Du wirklich willst und brauchst, und trenne Dich von Unnötigem. Das erleichtert nicht nur künftige Umzüge, sondern befreit auch Deine Seele!
Auch beim Loslassen geht es nicht nur um Materielles:

  • Schon wieder dieser lästige Newsletter: Trag Dich aus!
  • Du gehst nur noch aus Pflichtbewusstsein zu dem Treffen? Setze aus, mach Pause. Vielleicht wird ein Dauerzustand daraus.
  • Auch Freundschaften können ein natürliches Ende haben. Akzeptiere es – ohne Streit und ohne Groll.
  • Deine Lieblingstasse ist zerbrochen nach 20 Jahren? Du wirst eine neue finden.
  • Du hast den tollen Film verpasst? Es wird wieder eine Gelegenheit geben.Je mehr Du loslässt, desto unabhängiger wirst Du. Je weniger Du das Gefühl hast, etwas zu versäumen, desto gelassener.

Lara lässt grüßen

Es ist Frühling. Die Zeit der guten Vorsätze ist lange vorbei. Du saugst die milde Luft ein und kehrst beflügelt von Deinem Spaziergang zurück.

Er ist eine der Gewohnheiten die Dein Leben verändern, jeden Tag aufs neue. Du fühlst Dich fit, Du weißt, was Du willst, und Du freust Dich auf Dein Zuhause und auf Deine Freunde.

Im Büro wartet Dein Team auf Dich und Deine Ideen.

Du lächelst.

Besser als Du kann sich Lara auch nicht fühlen.

 

Photo: © juniart

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