10 Gewohnheiten welche dich unglücklich machen

unglücklich sein

1. Du willst perfekt sein

Perfektionismus ist heute ein weit verbreitetes Phänomen. Nicht nur, dass dies von anderen erwartet wird – vom Partner, vom Chef, von irgendwem.

Nein, wir setzen uns selber oft genug unter enormen Druck. Nie sind wir zufrieden mit dem, was wir geleistet haben. Es könnte immer noch ein wenig besser sein.

Damit begeben wir uns aber auf einen Pfad, der uns zunehmend unglücklicher und unzufriedener macht.

Auf Dauer können wir diesem ständig wachsenden Druck nicht mehr standhalten.

Was kann ich dagegen tun?

Tipp:

  • Kein Mensch ist perfekt. Perfektionismus ist die perfekte Illusion. Gut ist gut genug.
  • Setz Dir eine Deadline. Schließe ein Projekt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ab, auch wenn es in Deinen Augen noch nicht perfekt ist.

2. Du umgibst Dich mit negativen Leuten

Du kennst sicher auch jemanden aus Deiner näheren oder weiteren Umgebung, welcher das Leben nur negativ sieht. Jemand, der ständig und an allem herumnörgelt. Jemand, der die Welt tiefschwarz sieht.

Auch wenn man sich dessen noch so bewusst ist, mit der Zeit färbt das auf unser Empfinden ab. Wir beginnen, Dinge auch in negativerem Licht zu sehen, als sie tatsächlich sind.

Tipp:

  • Wenn möglich, entlasse diese Menschen aus Deinem Kreis. Sie ziehen Dich nur herunter. Das brauchst Du nicht.
  • Wenn es schwierig ist, den Kontakt abzubrechen, dann reduziere die gemeinsame Zeit auf ein Minimum. Lass Dich nicht von der negativen Stimmung anstecken.

3. Du lebst zu sehr in der Vergangenheit

“Früher war alles besser!”

Manchmal hört man von älteren Leuten diesen Spruch. Das hängt einerseits mit dem Empfinden der eigenen Lebensgeschichte zusammen, andererseits mit dem Umstand, dass wir Uns oft nur an das Positive von früher erinnern. Unser Gehirn hat die Tendenz, mit fortschreitender Zeit Unangenehmes, Negatives auszublenden.

“Früher waren die Kinder besser erzogen.”

“Früher gab es weniger Gewalt auf dem Pausenplatz.”

Na ja, ich erinnere mich noch gut an die Rudelbildung auf dem Pausenplatz, wenn sich wieder mal zwei geprügelt haben…

Es ist nichts einzuwenden, wenn man sich an “ die gute alte Zeit” erinnert.

Aber wenn man nur noch in der Vergangenheit lebt, wird man immer passiver und erkennt all die schönen Momente in der Gegenwart nicht mehr.

Tipp:

  • Komme ganz bewusst wieder zurück in die Gegenwart, indem Du Dich auf etwas Positives und Schönes im Hier und Jetzt konzentrierst.

 

4. Du hast Angst vor der Zukunft

Wenn der Job in Gefahr ist, wenn die Beziehung zu Brüche geht oder wenn jemand krank wird – dann ist es normal und verständlich, sich Sorgen um die Zukunft zu machen.

Niemand ist davor gefeit. Das Leben ist grundsätzlich etwas Unsicheres.

Allerdings gibt es viele Dinge, über die man sich keine Sorgen machen sollte. Ganz einfach, weil sie nicht in unserem Einflussbereich liegen.

Kriege, Flüchtlingsströme, Naturkatastrophen – auf all das haben wir in der Regel nicht großen Einfluss. Wir können – leider – relativ wenig tun dagegen.

Tipp:

  • Versuche Dich auf Deinen Einflussbereich zu konzentrieren. Alles andere schiebe weg.
  • Wenn Dich negative Nachrichten (Fernsehen, Radio, Internet, Zeitungen) überwältigen, dann meide sie ganz bewusst.

5. Du vergleichst Dich mit anderen

Der Nachbar hat den größeren Garten und die schöneren Früchte. Der Kollege hat einen tollen BMW gekauft. Die Freundin hat die bessere Figur und alle Männer schauen ihr hinterher.

Die Liste ließe sich unendlich fortführen.

Sich vergleichen mit anderen ist sozusagen der Hochgeschwindigkeitszug ins Unglück.

Im Umkehrschluss bedeutet es nämlich auch, dass man nur glücklich ist, wenn man besser als der/ die andere ist. Was wiederum heißt, dass man glücklich ist, wenn es dem anderen schlechter geht.

Willst Du das wirklich?

Tipp:

  • Es gibt immer jemand, welcher schöner, reicher und erfolgreicher ist. Je nachdem, auf wenn man seine Aufmerksamkeit richtet. Das hört nie auf. Warum also sich nicht auf sich selber konzentrieren? Auf das, was man selber jeden Tag besser machen kann und sich an den eigenen Fortschritten erfreuen.
  • Sich mit anderen vergleichen ist eine ganz schlechte Angewohnheit. Ersetze sie durch eine gute, positive Gewohnheit (z.B.: Entscheide Dich für eine neue, kleine Gewohnheit – jeden Tag jemandem etwas Gutes sagen oder tun – und führe ein Protokoll darüber. Belohne Dich selber nach jeweils 7 erfolgreichen Tagen.)

6. Du konzentrierst Dich aufs Schlechte, Negative

Gehörst Du zu den Leuten, die sich in der Zeitung gleich auf die Unfälle, Verbrechen, Katastrophen und Todesanzeigen stürzt?

Die neugierig sind auf alles, was “da draußen” so Schlechtes passiert?

Dann solltest Du sofort damit aufhören!

Indem wir unser Bewusstsein ständig mit negativen Schlagzeilen füllen, programmieren wir unser Unterbewusstsein ebenfalls aufs Negative. Bald können wir gar nicht mehr anders, als an jeder Ecke eine Katastrophe zu erwarten.

Wir beginnen, aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen.

Tipp:

  • Vermeide ganz bewusst schlechte Nachrichten (soweit es in Deiner Macht steht, d.h. schau keine Tagesschau).

7. Du glaubst der Mittelpunkt der Welt zu sein

Sorry, aber das bist Du nicht.

Auch wenn Du daran glaubst und dementsprechend die Menschen um Dich herum behandelst.

Das mag eine Zeitlang gut gehen, aber irgendeinmal werden sich die Leute von Dir abwenden.

Und dann wird es so richtig einsam auf diesem Planeten.

Tipp:

  • Entscheide Dich ganz bewusst für eine “gute Tat pro Tag”. Ohne dafür etwas zu fordern oder erwarten. Ein nettes Wort, jemandem behilflich sein – es gibt viele Möglichkeiten. Die Reaktionen auf solche kleinen Taten werden Dich dankbar und glücklich machen.

8. Du verkomplizierst alles

Die Leben kann manchmal sehr kompliziert sein. Das verursacht Stress und Unglücklich sein. Aber oft ist nicht die Welt da draußen daran schuld, sondern wir selber.

Ja, es ist richtig: Die Welt wird immer komplexer, komplizierter und stressiger.

Das heißt aber nicht, dass es nicht in unserer Macht liegt, neue Gewohnheiten zu etablieren, die das eigene Leben wieder etwas einfacher machen.

Tipp:

  • Sich auf zu viele Dinge auf einmal konzentrieren ist eine schlechte Angewohnheit. Außerdem leidet die Produktivität und Qualität auf Dauer. Fokussiere Dich auf ein paar wenige, wichtige Dinge pro Tag. Multi-Tasking ist nicht die Lösung, auch wenn viele Ratgeber dies immer wieder empfehlen.

9. Du schwimmst in einem Meer von negativen Gedanken

“Immer wenn mein Partner mit jemandem anderen flirtet, beginnt in meinem Kopf sich alles nur noch um dieses Thema zu drehen. Was haben sie gesprochen? Warum war er so nett zu ihr? Die hatten es aber lustig miteinander.“

So beginnt sich die Spirale zu drehen, immer schneller und schneller.

Dann ertappe ich mich bei Gedanken, welche – bei näherer Betrachtung – überhaupt nichts mit der Realität zu tun haben. Ich sehe dann nur noch alles Schlechte.”

Tipp:

  • Negative Gedanken kommen automatisch. Du kannst nicht einfach einen Schalter umkippen in Deinem Hirn. Werde Dir bewusst, dass Du wieder negative Gedanken hast.
  • Beobachte sie.
  • Atme tief durch.
  • Weise diese negativen Gedanken bewusst zurück.

10. Du machst andere Menschen oder Umstände für alles verantwortlich

Dieser letzte Punkt kommt sehr oft vor. Nichts ist einfacher, als andere Leute oder die Umwelt für das eigene Versagen verantwortlich zu machen. Oder als Ausrede zu benutzen, bestimmte Dinge erst gar nicht in Angriff nehmen zu müssen.

Und wenn das alles noch nicht reicht, flüchtet man sich ins schlechte Karma.

“Ich muss jetzt büßen für all die Untaten, welche ich in einem früheren Leben verbrochen habe.”

Tipp:

  • Hör sofort auf, die anderen für Dein Schicksal verantwortlich zu machen.
  • Überlege in solchen Situationen, was DU ändern kannst. Was DU falsch gemacht hast – und versuche, es besser zu machen.
  • Verurteile Dich nicht für Deine Fehler. Jeder macht Fehler, das ist normal.

 

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(Diesen Tipp kannst Du gleich umsetzen!)

Ich nehme hier den Tipp von Punkt 8 nochmals auf:

„Sich auf zu viele Dinge auf einmal konzentrieren ist eine schlechte Angewohnheit. Außerdem leidet die Produktivität und Qualität auf Dauer. Fokussiere Dich auf ein paar wenige, wichtige Dinge pro Tag. Multi-Tasking ist nicht die Lösung, auch wenn viele Ratgeber dies immer wieder empfehlen.“

Versuche, Dich auf eine Arbeit voll und ganz zu konzentrieren. Fokussiere Dich, lasse Dich nicht ablenken. Wenn Du merkst, dass Du an etwas anderes denkst, „hole“ Dich wieder zurück.

Photo: © sborisov

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